So wachsen unsere Welpen auf Ihre ersten drei Wochen werden unsere Welpen in ihrer Wurfkiste neben meinem   Bett im Schlafzimmer verbringen.   Diese ersten drei Lebenswochen (vegetative und Übergangsphase) sind für die Welpen eine sehr empfindliche Lebensphase, die Mutter und Kinder mit uns   zusammen im stillen Kämmerlein geniessen wollen. Alle Welpen sind von der Nähe   und Fürsorge einer instinktsicheren und ausgeglichenen Mutter abhängig. Von Beginn an nehmen die Welpen durch das pflegende Belecken ihrer Mutter den   Mundgeruch der Hündin sehr intensiv wahr und werden somit schon auf spätere   Nahrungsmittel geprägt.   Neugeborene Welpen haben noch kein intaktes Immunsystem.   Aus diesem Grund sind sie noch sehr anfällig gegen Durchfall und andere bakterielle   Erkrankungen, die fremde Menschen und Tiere übertragen können. Die Mutter vermittelt Ruhe und Geborgenheit und fördert mit ihrer Persönlichkeit und ihrem   Wesen die Entwicklung ihrer Welpen. Hektik oder Unsicherheit würde diese wiederum   behindern. Nach diesen ersten drei Wochen wachsen unsere Welpen unter optimalen   Bedingungen in unserem Haushalt innerhalb unserer Familie auf. Um ihnen den   bestmöglichen Start in ihrem neuen Zuhause zu ermöglichen, genießen sie eine   erlebnisreiche Sozialisierung.   Entsprechend des Alters werden alle Sinne angeregt und geprägt.  Sie kennen die alltäglichen Geräusche eines Haushalts, Klingeltöne von Haustür und Telefon, Radio und Fernsehen, Menschen aller Altersgruppen, die Postbotin auf dem Fahrrad, andere Tiere und auch kleine Ausflüge (mit dem Auto) in die Natur. Ebenso hat die Stubenreinheit einen hohen Stellenwert. Wir versuchen die Welpen mit möglichst vielen verschiedenen Untergründen   wie Rasen, Pflaster, Parkett, Fliesen und Acker vertraut zu machen.   Außerdem lernen die Welpen (m)einen „Komm-Ruf“ und/oder „Komm-Pfiff” kennen,   den Sie dann übernehmen können.   Wir werden unsere Welpen altersentsprechend fördern, aber nicht überfordern, deshalb überlassen wir es dem neuen Besitzer, ob er bei seinen Besuchen das   Anlegen eines Halsbandes (Größe “S” kaufen) bereits üben möchte. Genauso wichtig ist uns, dass die Welpen nur die IMPFUNGEN erhalten, die wirklich   notwendig und sinnvoll sind (Staupe/Hepatitis/Parvovirose/Leptospirose - kurz SHP+L).   Obwohl die Welpen noch Antikörper durch die Muttermilch (und zum geringen Teil auch über die Plazenta) haben KÖNNEN, ist eine Grundimmunisierung unumgänglich. Für einen ausreichenden Impfschutz sind im Alter von 12 UND 16 Wochen UND nach einem Jahr Nachimpfungen erforderlich! Wir empfehlen Ihnen ihren Welpen erst nach der Zahnung gegen Tollwut impfen zu lassen. In Deutschland wird leider zu viel und zu unkritisch geimpft. Beraten SIe sich mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens, aber bleiben Sie kritisch, denn eine Impfung ist ein nicht zu unterschätzender Eingriff in das Immunsystem. Mit WURMKUREN halten wir es genau wie mit den Impfungen - nur wenn es wirklich notwendig ist, also nur wenn der Hund Würmer hat. Eine Wurmkur schützt nicht prophylaktisch (vorbeugend - was leider die meisten Leute glauben), sondern wirkt  dann, wenn der Hund die “Kur” (welch Ironie!) bekommt. Daher ist es unseres Erachtens sinnvoll vor der Entwurmung eine Kotprobe untersuchen zu lassen - und nur wenn Würmer nachgewiesen sind, eine Wurmkur zu verabreichen. Ausnahme: Während einer Welpenaufzucht schützen wir alle im Haushalt lebenden Hündinnen prophylaktisch gegen Würmer, unsere Welpen selbstverständlich mehrfach  entwurmt. Vor der Abgabe lassen wir den gesamten Wurf von unserer Tierärztin untersuchen, danach werden die Welpen geimpft und gechippt.  Im Alter von 8 - 9 Wochen werden die Welpen mit ihrer Ahnentafel, Kopien der Ahnentafeln und Zuchttauglichkeitsbeurteilungen der Zuchthündin und des Deckrüden   und dem EU-Impfpass abgegeben. Außerdem erhalten alle Welpenkäufer schriftliche   Informationen über unsere Zucht-und Forschungsgemeinschaft (EZFG e.V.),   Welpenfutter und Fotos über die Entwicklung ihres Welpen. Wir können Sie durchaus verstehen, wenn Sie so schnell wie möglich die kleinen   Herzensbrecher besuchen möchten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns   bezüglich dieser Besuche zurückhaltend verhalten und erst ab der 5. Lebenswoche   der Welpen Besuch empfangen.  Bitte bedenken Sie, dass diese kleinen Lebewesen noch ausgesprochen anfällig für Krankheitserreger sind. Die Welpen bekommen über die Muttermilch nur ihren ersten   Schutz, eine Grundimmunisierung findet erst später durch die Impfung statt (s.o.).   Jeder Mensch, selbst wenn er nicht erkrankt ist, kann Erreger in sich tragen. Diese könnten einen jungen Welpen innerhalb weniger Stunden in einen lebens- bedrohlichen Krankheitszustand versetzen und im schlimmsten Fall können sie sogar   zum Tode führen! Generell freuen wir uns über Besuch, jedoch müssen wir die Anfragen von  HUNDE-besitzern, ihren Liebling MITBRINGEN zu dürfen, ver NEIN en.        Der erwachsene Hund muss nicht selbst erkrankt sein, für den Welpen könnte auch   hier der Erreger tödliche Folgen haben. Zudem wird ein eingespieltes Hunderudel bei   vorhandenem Nachwuchs auf tierischen Besuch im Revier nicht begeistert reagieren.    Leider gilt gleiches auch für ERKÄLTETE Kinder!                                 Eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz unserer Welpen, damit Sie dann bald Ihren Welpen gesund in Ihre Obhut nehmen können.   Wenn wir für unsere Welpen seinen neuen Besitzer auswählen … ... müssen wir fühlen, dass das gut für ihn ist! ... müssen wir den Menschen vertrauen können und zweifelfrei wissen,     dass sie die Richtigen für dieses Hundekind sind, das von uns allen     sehr geliebt wird und an dem selbstverständlich auch unser Herz hängt! Unsere Hunde-Babys sind mit all unserer Liebe aufgewachsen, sie sind auch ein Teil von uns. Wir entscheiden immer mit dem Herzen und zum Wohle des Hundes und haben auch keine Hemmungen einmal nein zu sagen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. ®